Amtwort

Kulanz: versehentlich aktiviertes Abo nach einem einmaligen Lebenslauf-Service

Ausgangssituation

Frau Lindner (frei erfunden) bestellte am 3. Februar 2026 für 4,90 € einen einmaligen Lebenslauf-Check. Zwei Wochen später wurden 26,95 € für ein Monatsabo abgebucht, das sie nicht bewusst gewählt hatte. Sie kündigte das Abo noch am selben Tag und nutzte keine einzige Leistung daraus. Sie möchte höflich um eine Rückerstattung aus Kulanz bitten.

Beispielbrief

Betreff: Bitte um Kulanz-Rückerstattung – Kundennummer 48-220913, Abbuchung vom 17.02.2026 über 26,95 €

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 03.02.2026 habe ich über Ihre Website einen einmaligen Lebenslauf-Check zum Preis von 4,90 € bestellt (Bestellnummer LC-2026-77431). Diese Leistung habe ich erhalten, sie war für mich in Ordnung.

Am 17.02.2026 wurde von meinem Konto zusätzlich ein Betrag von 26,95 € mit dem Verwendungszweck „Premium Monatszugang" abgebucht. Diese Abbuchung war für mich nicht erwartbar; ich hatte den einmaligen Check bestellt und keinen laufenden Zugang gewünscht.

Chronologie:
– 03.02.2026: Bestellung des einmaligen Lebenslauf-Checks (4,90 €)
– 05.02.2026: Zustellung des überarbeiteten Lebenslaufs per E-Mail
– 17.02.2026: Abbuchung von 26,95 €
– 17.02.2026: Kündigung des Premium-Zugangs über Ihr Kundenkonto, Bestätigungsnummer K-559102
– 17.02. bis heute: keine Nutzung des Premium-Bereichs

Ich behaupte ausdrücklich keinen Anspruch, sondern bitte Sie, den Fall wohlwollend zu prüfen: Der Zugang wurde am Tag der Abbuchung gekündigt und zu keinem Zeitpunkt genutzt. Ich bitte Sie daher um Rückerstattung der 26,95 € auf das belastete Konto.

Falls eine vollständige Rückerstattung nicht möglich ist, wäre ich auch für eine Teilerstattung dankbar.

Ich bitte um eine kurze schriftliche Rückmeldung an lindner.k@example-mail.at bis zum 10.03.2026.

Mit freundlichen Grüßen
Katharina Lindner
Ahornweg 12/4, 1210 Wien

Beilagen:
– Kontoauszug vom 17.02.2026 (Auszug, geschwärzt)
– Kündigungsbestätigung K-559102

Hinweis: Dieses Beispiel dient ausschließlich zur Orientierung. Alle Namen, Daten, Beträge und Sachverhalte sind frei erfunden. Eine Vervielfältigung, Veröffentlichung oder kommerzielle Nutzung des Beispieltexts ist nicht gestattet. Keine Rechtsberatung.

Warum ist der Brief so aufgebaut?

  • Der Betreff nennt Kundennummer, Datum und Betrag – die Sachbearbeitung findet den Vorgang sofort.
  • Die unstrittige Bestellung wird zuerst bestätigt, das schafft eine sachliche Ausgangslage.
  • Die Chronologie zeigt in wenigen Zeilen, dass sofort gekündigt und nichts genutzt wurde.
  • Es wird ausdrücklich um Kulanz gebeten, kein Anspruch behauptet – das hält den Ton offen.
  • Rückmeldeweg, Wunschtermin und Beilagen stehen am Ende klar getrennt.

Was müssten Sie bei Ihrem eigenen Fall anpassen?

Namen, Daten, Beträge, Sachverhalte, Aktenzeichen, Empfänger und das gewünschte Ergebnis müssen immer an Ihren eigenen Fall angepasst werden. Ohne diese Anpassung passt der Text nicht.

  • Kunden-, Bestell- und Bestätigungsnummern durch Ihre eigenen ersetzen.
  • Alle Daten und Beträge exakt aus Ihrem Kontoauszug übernehmen.
  • Die Chronologie um Ihre tatsächlichen Schritte ergänzen oder kürzen.
  • Das gewünschte Ergebnis anpassen: volle Erstattung, Teilerstattung oder Gutschrift.
  • Nur Beilagen nennen, die Sie tatsächlich mitschicken.

Ihr Fall ist anders?

Wir formulieren Ihre Antwort auf ein offizielles Schreiben, Ihre Beschwerde oder Ihre Bitte um Kulanz in klarem, sachlichem Deutsch.

Antwort, Beschwerde und Kulanzschreiben

Keine Rechtsberatung

Amtwort bietet keine Rechtsberatung, Steuerberatung oder sonstige gesetzlich vorbehaltene Beratung und übernimmt keine rechtliche Vertretung. Die Dienstleistung beschränkt sich auf sprachliche, redaktionelle und organisatorische Unterstützung bei deutschsprachiger schriftlicher Kommunikation. Rechtliche Bewertungen und Entscheidungen müssen bei Bedarf durch entsprechend befugte Fachpersonen erfolgen.

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